Trockene Heizungsluft im Oktober: Was Nase, Augen und Lippen jetzt brauchen
Wenn die Heizung wieder läuft, spüren das viele zuerst an Schleimhäuten und Haut. So schaffen Sie ein angenehmeres Raumklima – und wann wir Sie in der Apotheke gern beraten.
Wenn die Heizung wieder läuft, spüren das viele zuerst an Schleimhäuten und Haut. So schaffen Sie ein angenehmeres Raumklima – und wann wir Sie in der Apotheke gern beraten.
Anfang Oktober gehen in Redwitz a.d. Rodach und der Region die Heizungen wieder an. Die Räume werden gemütlich warm – die Luft darin aber oft spürbar trockener. Viele merken das an einer trockenen Nase, müden Augen am Bildschirm oder rauen Lippen. Mit ein paar einfachen Gewohnheiten lässt sich das Raumklima gut ausgleichen.
Kalte Außenluft kann nur wenig Feuchtigkeit aufnehmen. Wird sie im Raum erwärmt, sinkt die relative Luftfeuchtigkeit deutlich – an kalten Tagen oft auf 30 Prozent oder darunter. Als angenehm gelten in Wohnräumen meist 40 bis 60 Prozent. Ein einfaches Hygrometer zeigt Ihnen, wo Sie zuhause stehen.
Stoßlüften statt Kippfenster: Drei- bis viermal am Tag für fünf bis zehn Minuten die Fenster weit öffnen und die Heizung dabei kurz herunterdrehen. So kommt frische Luft herein, ohne dass die Wände auskühlen. Wohnräume um 20 Grad empfinden die meisten als angenehm, im Schlafzimmer darf es etwas kühler sein.
Fühlt sich die Nase trocken an, können Nasensprays oder -salben mit Meersalz oder Dexpanthenol die Schleimhaut pflegen. Bei trockenen Augen am Bildschirm tun regelmäßige Pausen und bewusstes Blinzeln gut; befeuchtende Augentropfen gibt es auch ohne Konservierungsstoffe. Für die Lippen eignet sich ein reichhaltiger Pflegestift – am besten schon, bevor sie rissig werden.
Welches Nasenspray passt zu Ihnen, welche Augentropfen vertragen sich mit Kontaktlinsen, was ist für Kinder geeignet? Kommen Sie einfach bei uns vorbei – wir nehmen uns Zeit für Ihre Fragen und sagen Ihnen auch ehrlich, wann ein Besuch in der Arztpraxis sinnvoller ist.
Zur Rodach-ApothekeTrockene Heizungsluft gehört zum Herbst dazu. Mit regelmäßigem Lüften, ausreichend Flüssigkeit und etwas Pflege für Nase, Augen und Lippen kommen Sie meist gut durch die Heizsaison. Halten Beschwerden länger an oder werden stärker, lassen Sie sie bitte ärztlich abklären.
Die Fragen, die wir in der Heizsaison am häufigsten hören – kurz beantwortet.
Als angenehm gelten meist 40 bis 60 Prozent. Dauerhaft darüber steigt das Risiko für Schimmel, deutlich darunter empfinden viele die Luft als trocken.
In sehr trockenen Räumen kann er eine Ergänzung sein. Wichtig ist eine regelmäßige, gründliche Reinigung nach Herstellerangaben, damit sich im Wasser keine Keime vermehren.
Abschwellende Sprays sind für eine verstopfte Nase gedacht und sollten nur wenige Tage angewendet werden. Bei trockener Schleimhaut sind pflegende Sprays oder Salben meist die bessere Wahl – wir beraten Sie gern.
Regelmäßige Pausen, bewusstes Blinzeln und zwischendurch der Blick in die Ferne. Befeuchtende Augentropfen können das ergänzen. Bei Schmerzen, Rötungen oder Sehveränderungen gehört das Auge in ärztliche Hände.
Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ersetzt keine ärztliche oder pharmazeutische Beratung.